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Mit der Industrie 4.0 hält auch das Recruiting 4.0 in die Personalwirtschaft Einzug. Mit der Digitalisierung ändere sich alles, heißt es – und in der Tat sind die Möglichkeiten, die sich mit datengetriebenem Recruiting von Big Data Mining und Analytics bis hin zu Robot Recruiting bieten, immens. Auf der anderen Seite stehen Ängste vor zunehmender Entmenschlichung durch Automatisierung, vor Datenschutzproblemen und einer möglichen Entwertung der klassischen Personalarbeit. Faktisch spreizt sich die Schere zwischen Unternehmen, die die neuen Technologien gewinnbringend für ihren Unternehmenserfolg nutzen und den klassisch Suchenden weiter auf.

Viele Unternehmen und Verlage nutzen für Neubesetzungen Berater. 2016 gab es nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) rund 2.000 Beratungsunternehmen, die mit rund 7.000 Beratern ungefähr 62.500 Positionen besetzt haben. Der Verband geht in diesem Jahr bei der
Human-Resources-Beratung von einem Wachstum von 6,9 Prozent aus. 2018 entfielen auf HR-Projekte 9,8 Prozent des Gesamtmarktumsatzes. Der wuchs im vergangenen Jahr insgesamt auf 48,4 Milliarden Euro.